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Spanische Literatur
Die spanische Literatur eine der bedeutensten Literaturlandschaften weltweit. Die Geschichte der spanischen Literatur geht weit in die Vergangenheit zurück und es ist nur schwer die Wurzeln der Literatur aus Spanien fest zu datieren. Fest steht, dass die frühen Werke aus dem späten Mittelalter besonders von der arabischen Herrschaft geprägt waren. 800 Jahre lang lebten auf der iberischen Halbinsel Menschen verschiedener Kulturen zusammen. Es ist von Multikulturalismus die Rede, der sich in einer Übersetzungstradition niederschlug.
Das goldene Zeitalter von 1550 bis 1680 war besonders prägsam für Spaniens Literatur-Welt, da es sich um eine Zeit voller Prosperität und Blüte für Kunst und Kultur handelte. Der bekannteste Autor dieser Zeit dürfte Miguel de Cervantes sein, der mit seinem Werk "Don Quijote" dem damaligen gesellschaftlichen Kontext kritisch gegenüber trat.
Doch nicht nur der spanische Autor Cervantes ging als bedeutender Schriftsteller in die spanische Geschichte ein. Die folgenden Epochen der Romantik (1830-1850), des spanischen Realismus (1850-1880) und des spanischen Naturalismus (1880-1914) brachten wertvolle Werke von weltbekannten Autoren und spanischen Dichtern hervor.
Heute ist die Literaturlandschaft Spaniens breit gefächtert. Außerdem brachte das letzte Jahrhundert einen großen Wandel mit sich. Bücher sind nur noch ein Teil der internationalen Medienlandschaft. Neben spanischen Radiosendern, spanischen TV-Kanälen und spanischen Zeitungen stehen auch Zeitschriften und viele spanische Internetseiten für die Wissensvermittlung als Informationsquelle zur Verfügung.

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