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Spanische Literatur - Bücher

 

Don Quijote

Quijote ist ein unbedeutender Landadeliger, dessen Name dem Erzähler nicht exakt bekannt ist. Man weiß jedoch, er lebt irgendwo in der Mancha in Zentralspanien, weshalb er Don Quijote de la Mancha genannt wird. Nach dem Lesen unzähliger Ritterromane wird Quijote verrückt und meint, er müsse nun das Unrecht bekämpfen. Sein Pferd nennt er Rosinante und eine junges Bauernmädchen wird die Gebieterin seines Herzens. Sie heiß für ihn Dulcinea.

Obwohl das Rittertum seit vielen Generationen nicht mehr aktuell ist, bringt Don Quijote alles was ihm begegnet mit Riitern in Verbindung. Daher verwandeln sich Bars in ganze Burgen und Windmühlen in Gegner. Nach seinem ersten Ritt wird er völlig zerschlagen nach Hause gebracht. Darauf hin engagiert Quijote einen Dorfjüngling, namens Sancho Panza, der ihn bei seinen folgenden Abenteuern begleiten soll. Sanch Panza gilt nicht als sonderlich klug und muss daher statt auf einem Pferd auf seinem Esel Rucio reiten. Erst durch diese Kontrastfigur bekam Don Quijote seine universelle Bedeutung.

Don Quijote kennt seine Dulcinea eigentlich gar nicht. Dennoch gehört es sich für einen guten Ritter, alles für seine angebete Frau zu machen. Don Quijote befreit also einen Zug mit Galeerensträflingen und verlangt als Dank, dass alle zu Dulcinea gehen und ihr von seinen großen Taten berichten.

Die bekannteste Szene ist sicherlich diejenige der bekämpften Windmühlen (gegen Windmühlen kämpfen) , in denen Quijote Riesen drin vermutete. Kämpfe gegen Hammelherden, Rotweinschläuche bleiben ebenso erfolglos weshalb er von seinem Knappen dazu angehalten wird, sich den Beinamen "Der Ritter von der traurigen Gestalt" zu geben. Als solcher kommt er übelst zugerichtet auf einem Ochsenkarren in seine Heimat zurück.

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